Eigenblutbehandlung
Die Eigenbluttherapie ist eine Reiztherapie, bei der (wenig)
entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet ( homöopathisch
potenziert oder mit homöopathischen Mitteln versetzt) in einen
Muskel oder unter die Haut gespritzt wird. Diese Anwendung wurde in
den 30er- Jahren durch den Arzt August Bier vorangetrieben. Er
machte sich die auch heute noch anerkannte
Arndt- Schulz'sche Regel zum Grundsatz
- schwache Reize fachen die Selbstheilungsvorgänge an
- mittelstarke Reize hemmen die Selbstheilungsvorgange
- sehr starke Reize heben die Selbstheilungsvorgänge auf.
Die Wirkung der unspezifischen Reize wurde von Dr. F. Hoff als
„Stoß in das vegetative System“ bezeichnet. Ein Reiz aktiviert
dabei eine Kaskade von Gegenantworten des Organismus. Am
Injektionsort wird ein Reiz ausgelöst, der auf den gesamten
Organismus wirkt und auch das Vegetative Nervensystem erfasst.